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21.05.2020

Persönliche Begegnungen

 

   

In den letzten Wochen ist uns allen bewusst geworden, wie wichtig persönliche Begegnungen sind. Wir alle vermissten unsere Clubabende, bei denen wir uns austauschen konnten, wir vermissten die Treffen mit unseren Freundinnen, wir vermissten unsere Diskussionen und das gute Gefühl zusammen zu gehören, das durch persönliches Plaudern besser spürbar wird. Uns fehlten aber auch die schönen Momente, die unser Frühlingskonzert uns geschenkt hätte, die Poesie der Musik, die wunderbaren Empfindungen, die uns große Künstler spüren lassen, die Gäste, die wir gerne bei uns gehabt hätten, den Nervenkitzel, ob alles gut gehen wird und natürlich auch die Einnahmen des Benefizkonzerts.

Wir haben auf moderne Technologie gebaut, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Und waren glücklich, dass es diese Erfindungen der Technik gibt.

Nachdem aber alle Altenheime und Pflegeeinrichtungen zum Schutz der Menschen aufgrund der Corona-Krise geschlossen waren, Oma und Opa nicht besucht werden durften, es keine Begegnungen mit der Familie und Freunden gab, haben sich die Soroptimistinnen etwas Besonderes zur Überbrückung der Trennung einfallen lassen: Je ein Tablet wurde den beiden Pflegeheimen in Stockerau und den      Behindertenheimen Stockerau und Oberrohrbach gespendet, um über Videokommunikation den Kontakt der Bewohnerinnen und Bewohner mit Familie und Freunden zu ermöglichen und ihnen so ein besseres Gefühl von Nähe zu ermöglichen

 

Weltweit feiern Onlineservices einen Siegeszug, Schulunterricht findet per Videokonferenz statt, doch für viele alte Menschen war es das erste Mal, dass sie ihr Enkelkind auf digitalem Weg treffen, zum Geburtstag gratulieren oder endlich einmal wieder bekannte Gesichter sehen konnten. „Für die Menschen war die Einsamkeit in diesen Tagen ein besonders großes Problem und auch die Angehörigen draußen hatten Sehnsucht nach ihnen“, begründet Unions-Präsidentin Marcella Sigmund-Graff die Aktion. „Auf dem Tablet sind die Personen viel besser zu sehen, als auf einem Handy-Display.“                                                                          Durch die Tablet-Aktion konnte ein Highlight für die Bewohnerinnen und Bewohner gesetzt und so zur Bewältigung dieser besonderen Situation beitragen

werden, um das großartige Engagement der Mitarbeiterinnen

 und Mitarbeiter dieser Einrichtungen zu unterstützen und zu erleichtern.

Soroptimist Stockerau bleibt auch hier seinem Ziel treu, humanitär in der Gesellschaft zu wirken. SI Österreichische Union und die österreichischen Clubs haben insgesamt 120 Tablets für Alten- und  Pflegeheime im ganzen Land gespendet.

Hoffen wir, dass diese Erfahrung uns gelehrt hat, wie wichtig unsere soroptimistischen Freundschaften sind und werden wir nicht müde, diese auch weiterhin zu pflegen. Es ist besonders in schwierigen Zeiten schön zu wissen, dass jemand da ist, der uns die Hand reicht. Manchmal müssen wir nur danach fragen.

 

 


 




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21.05.2020

Mag. Heide Pinggera 1942 - 2020

Die Nachricht vom plötzlichen Ableben unserer Clubschwester Heide Pinggera hat uns alle völlig unvorbereitet wie der Blitz getroffen. 

Heide kam nach ihrem Berufsleben als Gymnasialprofessorin in den Club Stockerau. Als Gründungsmitglied war sie über all die Jahre eine engagierte Soroptimistin weit über die Clubgrenzen hinaus. Als Delegierte und Teilnehmerin bei diversen Unionsveranstaltungen war sie bei vielen beliebt und geschätzt. Für uns im Club war sie eine aufrichtige Freundin, trotz ihres großen Wissens bescheiden und immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde. Mit ihrer verbindenden Art, ihrem feinen Humor und ihrer positiven Lebenseinstellung bereicherte sie jedes unserer Zusammentreffen. Durch ihre persönliche Freundschaft mit Mag. Maria Groll wurde unser Club auf das „Little Star-Bildungsprogramm“ für Plantagenkinder in Sri Lanka aufmerksam, das wir seit vielen Jahre bis heute unterstützen. Privat war sie herzlich mit ihrer Familie und besonders mit ihren Enkelkindern verbunden. Ihre Leidenschaft war die Musik und das Reisen, und sooft es ging, verband sie beides miteinander. Kaum ein Opernhaus oder ein Konzertsaal, in dem sie nicht schon ihre geliebte Musik genossen hat.

In dieser besonderen Zeit konnten wir sie leider auf ihrem letzten Weg nicht begleiten. Wir haben deshalb gemeinsam ihr Grab besucht und einen letzten Blumengruß überbracht. Ruhe in Frieden, liebe Heide – wir sind dankbar, dass Du unsere Clubschwester warst.



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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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02.02.2020

„Frühling in Stockerau“ – Kulturgenuss auf höchstem Niveau

17. Benefizkonzert des Soroptimist Club Stockerau

Für Musikliebhaber in Stockerau und Umgebung ist das Konzert mit dem „Ensemble Wien“ ein Fixpunkt im Jahresprogramm. Die Mitglieder der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer, Raimund Lissy und Michael Strasser sowie Josef Niederhammer sind am Freitag, dem 27. März 2020 um 19.30 Uhr wieder im Z 2000 Stockerau zu hören.

Auf dem Programm findet sich heuer natürlich der Jahresregent Ludwig van Beethoven mit Ouverture und Finale aus „Die Geschöpfe des Prometheus“ sowie z.B. die beliebten Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß Sohn und „Gold und Silber“ von Franz Lehár. Weitere ausgewählte Wiener Gustostückerl von Johann Strauß und Joseph Lanner runden das Programm ab.

Karten erhalten sie im Vorverkauf zu € 23,- im Bürgerservice Stockerau (Rathaus 02266/695-200) und in der Trafik Hopfeld oder an der Abendkasse (€ 25,-). Der Reinerlös kommt den Projekten des Soroptimist Club Stockerau zugute.


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22.01.2020

Neues Mitglied

Gerda Nievelt

Liebe Gerda,


wir möchten dich herzlich Willkommen heißen in unserem Team!


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